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ZITATE

 Lieben und Untergehen, das reimt sich seit Ewigkeiten. Wille zur Liebe: das ist, willig auch sein zum Tode.                                                                                      Friedrich Nietzsche

  Wenn du damit beginnst, dich denen aufzuopfern, die du liebst, wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast.                                          Geoge Bernhard Shaw

 

 Es gibt keine Wahrheit. Es gibt nur Wirklichkeiten.                              Michael Wolf

 

 Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.                                                                                   Mahatma Gandhi

 

 Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.                                                            Paul Getty

 

 Weich ist stärker als hart, Wasser stärker als Fels, Liebe stärker als Gewalt.                                                                                                     Hermann Hesse

 

 Was das Entscheiden so schwierig macht, ist der Verzicht auf die abgewählte Möglichkeit.

                                                                                                        Verfasser unbekannt  

 

Gehe nicht wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.                                                                                           Jean Paul

 

Eigenes und Allzueigentliches

Tatsächlich so geschehen:

 Ein slowenischer Kriminalbeamter war mit seiner Frau im eigenen Jeep auf Safari und wurde von einem Nashorn angegriffen. Der Zusammenstoss hinterliess ein unübersehbares Loch in der Karosserie.

Einige Zeit später, das Loch war noch nicht geflickt, waren die Beiden zum Tauchen in Kroatien und der slowenische Staatsdiener verlor seine Brille im Meer. Glücklicherweise hatte ein Freund eine Taucherbrille mit den benötigten Dioptrin, so dass der Beamte trotz seiner Sehschwäche die Heimfahrt antreten konnte.

An der kroatisch-slowenischen Grenze reagierten die Grenzer, wer will es ihnen verübeln, etwas befremdet auf den Mann mit der Taucherbrille hinterm Steuer. Folgerichtig fragten sie ihm nach dem Loch im Auto und er berichtete von einem Nashornangriff. Köstlich!

Kundig der heimischen Fauna zogen sie den vermeintlich Irren aus seinem lädierten Auto zum Grenzhäuschen. Seine tapfere Frau, die lautstark vernehmen liess sie hätten einen Kollegen vor sich, einen Kriminalbeamten, wurde kurzerhand mitverhaftet.

Einige Stunden später war die Wahrheit erwiesen und in den Wachstuben von Ljubljana werden jetzt noch Tränen gelacht.

 

Pädagogik

 Neulich im Zug, ich langweilte mich gerade mit Kant's Kritik der reinen Vernunft, brach eine Horde Neun- bis Zehnjähriger über das Abteil her und gebärdete sich schlimmer als eine Horde wilder Affen.

"Gehört es zum Lernziel sich ohne jede Rücksichtnahme in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu verschaffen?" kam ich nicht umhin den begleitenden Ausgewachsenen zu fragen. Zunächst sprachlos ob der unvermittelten, gar ungehörigen Ansprache durch eine Fremde gab er ein klägliches, und binnen Bruchteilen von Minuten vergebenes, Bemühen von sich seine schutzbefohlenen Menschenaffen zur Raison zur ermahnen.

Ein entschuldigendes "Sie sind aufgeregt wegen der Klassenfahrt." unterstrich seine persönliche Unsicherheit ebenso markant wie sein leidlich gepflegter, unreifer Schnurrbart, den er wohl stehenliess als Zeichen seiner unausgefochtenen Autorität.

Ich schwieg und dachte: 'Was wird aus unseren Kindern, wenn sie von akademischen Weicheiern ohne Lebenserfahrung zum Weg des Lernens durch Leid getrieben werden?' Hätte ich es sagen sollen?

 

 

Vom Geist der Materie

Materie, verdichteter Geist.

Am Anfang war das Wort, geboren aus dem Gedanken.

Wir sind alle kleine Schöpferteile. Sprich und es werde.

"Ich wollte mich selbst erkennen, und deshalb erschuf ich die Welt"

Konzentrierte Geisteskraft spaltet Holz und Stein.

Holzhacken, Karate, Bildhauerei, funktionieren technisch nach dem gleichen Prinzip.

Der Glaube versetzt Berge.

Wer Augen hat zu sehen, der sehe.

Alles was du in deinem Leben erreichen willst, musst du dir zuerst vorstellen.

Was du nicht willst, vergiss!

Stellst du dir vor, du schlägst der Skulptur den Kopf ab, sie wird ihn verlieren.

Denkst du, du erschaffst das Erhabendste das die Bildhauerkunst je geboren hat, meisseln deine Hände Grossartiges.

"Alles was du tust - tue es mit Leidenschaft!"

Und alles was verging, lass los.

Nur jetzt kannst du Einheit erfahren.

Beim Klang deines Meissels, wenn das Licht der Sonne die Konturen schärft und der Stein freudig mitarbeitet kannst du Eins sein mit Allem was ist.

Wie der Autor dem die Worte wie im Rausch aus dem Herzen fliessen.

Die Extase des Malers der staunend vor dem Farbenmeer steht das seine Hände ordnen.

Wie der Gärtner der den Boden gestaltet und der Philosoph der mit seinem Geist nach der Wahrheit gräbt.

Nur in dir findest du Gott und in ihm die ganze Welt.

In diesem flüchtigen Augenblick ist die Suche zu Ende.

Und wenn dann das Leben wie wir es kennen weitergeht, bleibt doch der Stein, das Bild oder das Wissen - zum Zeugnis menschlicher Göttlichkeit.

 

 

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Ich freue mich über Deinen Gästebuch Eintrag !!!